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Monikas Leseliste 2004

Bewertungsschema: A - F

1. Richard Ellis: Seeungeheuer -- B
Mythen, Fabeln und Fakten zu allen möglichen Seeungeheuern - legendären und tatsächlich existierenden. Wer sich für Kryptozoologie interessiert, sollte dieses Buch nicht auslassen.

2. George R. R. Martin: A Game of Thrones (Die Herren von Winterfell) -- A

3. Charles Lenay: Darwin -- D-
Und gleich zu Beginn des Jahres eines der langweiligsten Bücher, das ich seit langem gelesen habe... Trockener geht es kaum, was Lenay seinen Lesern da zumutet. Wer so etwas für ein Referat an der Uni lesen muss, mag sich ja noch durchkämpfen, aber zum reinen Vergnügen ist dieses Buch eine Qual. Dafür war es dankenswerterweise sehr dünn.

4. J. R. R. Tolkien: The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring (Der Herr der Ringe: Die Gefährten) -- B
Dazu erübrigt sich wohl jeglicher Kommentar, außer, dass ich diese Bildungslücke endlich geschlossen habe.

5. Terry Pratchett: Sourcery (Der Zauberhut) -- B-
Einer der schwächeren Scheibenweltromane. Ich neige inzwischen dazu, denjenigen zuzstimmen, die meinen, dass Pratchett in den Rincewind-Büchern nicht zur Höchstform aufläuft.

6. Louisa May Alcott: Little Women -- D
Ein Klassiker, ich weiß, trotzdem habe ich mich selten so gelangweilt. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich dieses Buch als Kind ebenfalls nicht gemocht hätte. Ein bisschen Handlung und Charaktere, die sich nicht permanent wie Heilige benehmen, machen ein Buch interessanter. Nun ja, wer's mag. Politisch korrekt ist es jedenfalls.

7. J. R. R. Tolkien: The Lord of the Rings: The Two Towers (Die zwei Türme) -- B

8. Kage Baker: Black Projects, White Knights -- A

9. Christine Reinke-Kunze: Die PackEISwaffel -- B
Eis in allen möglichen Erscheinungsformen spielt auf diesem Planeten und im Leben der Menschen eine große Rolle. Die Autorin hat mit diesem Buch einen äußerst unterhaltsamen Exkurs in die Geologie und Kulturgeschichte abgeliefert. Empfehlenswert.

10. Kage Baker: Empress of Mars -- A-
Diese Novelle war 2004 für den Nebula Award nominiert, mir hat sie sehr gut gefallen, wie so ziemlich alles, was ich bisher von Kage Baker gelesen habe. Einige versteckte Hinweise deuten darauf hin, dass Empress of Mars ebenfalls in der Welt von Dr. Zeus spielt. Erzählt wird das Leben auf einem Mars, dessen Terraforming noch nicht abgeschlossen ist. Baker in Bestform.

11. Andreas Eschbach: Der Letzte seiner Art -- B-

12. J. K. Rowling: Harry Potter and the Philosopher's Stone -- B+

13. Vincent Courtillot: Das Sterben der Saurier -- B
Nach wie vor eines meiner Lieblingsthemen. Das Buch ist nicht mehr ganz neu, der französische Paläontologe Vincent Courtillot vertritt darin einige Thesen, die die Asteroideneinschlagstheorie ins Wanken bringen. Lesenswert wegen der Denkanstöße, die es liefert, ansonsten teilweise so trocken wie ein wissenschaftliches Paper.

14. J. R. R. Tolkien: The Lord of the Rings: The Return of the King (Die Rückkehr des Königs) -- B-
Diesen 3. Teil fand ich am schwächsten, vor allem der Schluss zog sich ewig in die Länge.

15. Robert J. Sawyer: Calculating God -- A+

16. Timothy Ferris: Das intelligente Universum -- B
Ein recht interessantes Buch, das sich mit dem menschlichen Geist und dem Kosmos befasst, geschrieben von einem Astrophysiker. Ferris gehört zu denWissenschaftlern, die es verstehen, den Lesern ihren Stoff auf interessante Weise nahe zu bringen.

17. Pat Forde: In Spirit -- B+
Noch eine Novelle von der Nebula-Liste 2004. Eine recht interessante Auseinandersetzung mit den Ereignissen des 11. September, die mir gut gefallen hat. Einer der Verantwortlichen wird auf eine (körperlose) Zeitreise zum Schauplatz geschickt, daher der Titel "In Spirit", und erlebt den Tag hautnah mit.

18. Cornelia Funke: Tintenherz -- B

19. Donald Goldsmith: Die Jagd nach dem Leben auf dem Mars -- B
Von diesem Buch hatte ich mir nicht allzu viel erhofft, da die angeblichen Fossilien im Marsgestein sich inzwischen als Fehlanzeige entpuppt haben. Wider Erwarten fand ich es sehr kurzweilig zu lesen, da es alle möglichen Aspekte der Marsforschung abdeckt. Goldsmith schreibt in flottem journalistischem Stil, der es leicht macht, die Seiten umzublättern.

20. Connie Willis: Doomsday Book -- A
Dies dürfte immer noch Connie Willis' bestes Buch sein, obwohl mir auch "Die Farben der Zeit" sehr gut gefallen hat. Der Ausflug der jungen Historikerin Kivrin ins Jahr 1348 - das Jahr des Ausbruchs des Schwarzen Tods in Europa - ist jedoch etwas "schwerer verdaulich". Es ist auf jeden Fall eines meiner Highlights des Jahres 2004 und eines der besten Bücher zum Thema Zeitreisen, die ich bisher gelesen habe.

21. Terry Pratchett: Pyramids (Pyramiden) -- C
Für die einen ist der beste Scheibenweltroman überhaupt, die anderen sagen, es sei eines der schwächsten Bücher in der Serie. Leider muss ich mich Letzteren anschließen und hoffe nur, dass Pratchett sich nicht noch unterbieten wird. Und dabei fängt es so gut an, aber nach den ersten 50 bis 100 Seiten schleppt es sich nur noch dahin.

22. Dan Brown: The Da Vinci Code (Sakrileg) -- B

23. Gardner Dozois & Sheila Williams (Hrsg.): Isaac Asimov's Werewolves -- B
Eine Anthologie zum Thema Werwölfe. Die Autoren waren mir vorher nicht bekannt, jedoch hat mich nicht eine einzige der enthaltenen Kurzgeschichten enttäuscht.

24. Richard Fortey: Leben - Eine Biographie -- A+
Das beste Sachbuch, das ich 2004 gelesen habe. Die Geschichte des Lebens auf der Erde von den Anfängen bis zum Menschen. Sehr anschaulich geschrieben, mit vielen Informationen gespickt und ohne Einschränkungen empfehlenswert.

25. Lian Hearn: Across the Nightingale Floor (Das Schwert in der Stille) -- A-
Across the Nightingale Floor
ist Band 1 einer Trilogie, der Tales of the Otori, die in einem imaginären mittelalterlichen Japan angesiedelt ist und die Geschichte des Clans der Otori erzählt. Hier in Deutschland wie auch in Großbritannien wird es als Jugendbuch vermarktet, obwohl es meiner Meinung nach sowohl was den Inhalt, als auch was die Sprache betrifft, kein "Kinderbuch" im eigenltichen Sinne ist. Der ungewöhnliche Schauplatz und die lebendigen Charaktere lassen aber in jedem Fall ein "besonderes Lesegefühl" aufkommen.

26. Neil Gaiman & Terry Pratchett: Good Omens (Ein gutes Omen) -- C
Von diesem Buch war ich ehrlich gesagt enttäuscht. Ich fand die Geschichte unzusammenhängend und nicht besonders gut erzählt, obwohl ich beide Autoren mag. Aber Good Omens ist irgendwie weder Fisch noch Fleisch.

27. David Lodge: Thinks (Denkt) -- B

28. Douglas Preston & Lincoln Child: Reliquary (Attic) -- B-
Wiederlesen macht bekanntlich Freude. Dieses Buch hat mir beim 2. Mal besser gefallen als beim 1. Mal. Immer noch nicht so gut wie Relic, aber der Schauplatz des New Yorker Undergrounds hat etwas Faszinierendes.

29. Robert J. Sawyer: Far-Seer -- B+

30. Charles Gallenkamp: Dragon Hunter -- B
Der "Drachenjäger" aus dem Titel ist Roy Chapman Andrews, eine der schillernsten Figuren in der Paläontologie, der in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts für das American Museum of Natural History mehrere Expeditionen in die Wüste Gobi unternommen hat. Ursprünglich wollte er dort nach den Ursprüngen der Menschheit suchen, gefunden hat er die Flaming Cliffs, eine der berühmtesten kreidezeitlichen Dinosaurierfundstellen der Welt. Von dort stammen übrigens die "echten" Velociraptoren. Gallenkamp erzählt in seinem Buch die Lebensgeschichte von Andrews. Es ist nicht immer leicht zu lesen, aber lohnend für alle, die sich für diesen "Indiana Jones" der Paläontologie interessieren.

31. Pat Barker: Border Crossing -- B
Ein psychologischer Thriller, der es auf nur 250 Seiten schafft, eine dichte Atmosphäre zu entwickeln.

32. J. K. Rowling: Harry Potter and the Prisoner of Azkaban -- A+
Nach wie vor mein Lieblingsbuch in der Serie.

33. Tobias Daniel Wabbel (Hrsg.): S.E.T.I. - Die Suche nach den Außerirdischen -- B
Eine Sammlung von Essays und Kurzgeschichten zum Thema "Erstkontakt", geschrieben sowohl von namhaften Wissenschaftlern als auch von bekannten SF-Autoren, was eine erstaunliche (und lesenswerte) Mischung ergab.

34. Diana Gabaldon: Drums of Autumn (Der Ruf der Trommel) -- B-
Band 4 der Outlander-Serie. Auch nach dem zweiten Lesen bin ich der Meinung, dass es das (bisher) schwächste Glied in der Kette ist.

35. Hellmuth Karasek: Kleine Freuden im Jammertal -- B-
Ein "Minibuch", das ich geschenkt bekam. Bestens geeignet für Straßenbahnfahrten usw.

36. Neal Stephenson: In the Beginning was the Command Line (Am Anfang war ...) -- B
Computergeschichte, anschaulich dargestellt.

37. Connie Willis: Passage -- B+

38. Michael Prescott: In Dark Places -- B
Serienkiller sind nicht wirklich mein Ding, interessant an diesem Buch fand ich die Therapiemethode, die auch in einem SF-Roman nicht fehl am Platz gewesen wäre. Die Charaktere waren interessant genug, um mich bei der Stange zu halten.

39. Jonathan Wylie: Botschaften aus einem fremden Land -- E
Fantasy auf dem Niveau eines Groschenromans, sowohl was die simpel gestrickte Geschichte als auch was das sprachliche Niveau angeht. Und es lag zur Abwechslung sicher nicht an der Übersetzung, auch wenn selbige nicht eben berauschend war.

40. Jack Dann & Gardner Dozois (Hrsg.): Armageddons -- C+
Eine Kurzgeschichtensammlung zum Thema "Weltuntergang". Eher durchwachsen, einige Geschichten haben mir ganz gut gefallen.

41. Brian Goodwin: Der Leopard, der seine Flecken verliert -- B-
Komplexität in der Natur. Interessant, leider streckenweise etwas dröge geraten.

42. Diana Wynne Jones: The Merlin Conspiracy -- B
Das Buch spielt im selben Universum wie "Eine Frage der Balance", ist aber im Gegensatz dazu eindeutig ein Jugendbuch. Ich hatte etwas Probleme hineinzukommen, aber letztendlich war es eine lohnende Lektüre.

43. Robert Charles Wilson: The Chronoliths -- B
Kanadische Science-Fiction. Überall auf der Welt tauchen seltsame Monumente auf, die aus der Zukunft stammen, an den Schauplätzen kommt es zu großen Zerstörungen. Wilsons Ideen gefallen mir gut, das Ende war leider nicht hundertprozentig befriedigend.

44. J. K. Rowling: Harry Potter and the Chamber of Secrets -- B+

45. Neil Gaiman: Neverwhere (Niemalsland) -- B
Ein Mann hilft in London einer verletzten jungen Frau und gerät in eine Parallelwelt. Sein altes Leben exisitiert nicht mehr, es ist, als hätte es ihn im "realen Leben" nie gegeben. Ein Paradebeispiel für das Subgenre "Urban Fantasy".

46. William F. Allman: Mammutjäger in der Metro -- B+
Wie das Erbe der Evolution unser Verhalten prägt. Evolutionspsychologie ist ein interessantes Gebiet, der Journalist William Allman versteht es zudem, ein Thema anschaulich aufzubereiten.

47. Douglas Preston & Lincoln Child: Still Life With Crows (Ritual) -- B-

48. Garth Nix: Mister Monday -- C+
Band 1 der "Keys of the Kingdom". Ein ganz guter Anfang, dann fiel es meiner Meinung nach ziemlich ab und wurde unglaubwürdig, auch für ein Jugendbuch. Diese Serie werde ich wohl nicht weiterlesen.

49. Terry Pratchett: Eric -- B-
Noch ein Rincewind-Buch. Diese Parodie auf Faust und diverse klassische Sagenhelden war streckenweise allerdings recht amüsant.

50. Robert Bauval & Graham Hancock: Der Schlüssel zur Sphinx -- C-
Dieser Ausflug in die Grenzwissenschaften entpuppte sich als eher unverdaulich. Die "Beweise" dafür, dass die Sphinx mehrere tausend Jahre älter ist als von der Wissenschaft angenommen, fand ich nicht überzeugend.

51. Robert Louis Stevenson: Dr. Jekyll & Mr. Hyde -- C+
Ich dachte, es sei an der Zeit, diese Bildungslücke zu schließen. Besonders mitreißend oder gruselig fand ich die Geschichte aber nicht.

52. Peter S. Beagle: Das Zauberhaus -- B+

53. Connie Willis: Remake -- C+
Nicht gerade Connie Willis' bestes Buch. Die Geschichte einer jungen Frau, die davon träumt, in einer Musical-Verfilmung in Hollywood zu tanzen. Dummerweise werden in Hollywood keine Schauspieler aus Fleisch und Blut mehr benötigt, alles wird digital am Computer erstellt und es werden auch nur noch Remakes von alten Klassikern gedreht. Interessanter Ansatz, aber eher mäßige Umsetzung.

54. Bernhard Kegel: Wenzels Pilz -- B+
Auch nach mehreren Jahren hat dieses Buch kaum an Aktualität eingebüßt, es ist immer wieder vergnüglich zu lesen.

55. Samantha Weinberg: Der Quastenflosser -- A-
Die Geschichte der Entdeckung eines "lebenden Fossils", eigentlich eher die Geschichte der Menschen, die unmittelbar an der Entdeckung beteiligt waren. Eines der Sachbuch-Highlights des Jahres.

56. J. G. Ballard: Das Katastrophengebiet -- C+
Eine Sammlung von etwas seltsamen Kurzgeschichten. Ich glaube, Ballard liegt mir nicht besonders.

57. Frances Hodgson Burnett: The Secret Garden (Der geheime Garten) -- B+
Ein immer wieder gern gelesener Klassiker. Die Geschichte der kleinen Mary Lennox, die nach dem Tod ihrer Eltern von Indien nach England ins Haus ihres Onkels kommt, wo sie zum ersten Mal in ihrem Leben Menschen kennen lernt, die ihr irgendwann etwas bedeuten.

58. Lawrence Barfield et al.: Der Zeuge aus dem Gletscher -- B-
Die Geschichte der Entdeckung von Ötzi. Ich hatte mehr den Eindruck, eine wissenschaftliche Abhandlung zu lesen als ein populärwissenschaftliches Sachbuch. Trotzdem fand ich es ganz interessant.

59. Mary Doria Russell: Children of God (Gottes Kinder) -- A
Im Vergleich zur deutschen Übersetzung gewinnt dieses Buch im Original noch einmal ungemein.

60. Umberto Eco:Wie man mit einem Lachs verreist -- B+
Umberto Eco in Höchstform. Nicht alle enthaltenen Geschichten trainieren die Lachmuskulatur so sehr wie die Titelgeschichte, aber wer Der Name der Rose zäh findet, kann hier feststellen, dass Eco auch anders kann, nämlich mit spitzer Feder Geschichten schreiben, die aus dem Leben gegriffen sind.

61. Terry Pratchett: Guards! Guards! (Wachen! Wachen!) -- B+
In diesem Buch wird die Stadtwache von Ankh Morpork eingeführt. Ich habe es vor längerer Zeit schon einmal auf Deutsch gelesen und nicht gerade umwerfend gefunden. Im Original kommt Pratchetts Humor wesentlich besser rüber. Einer Gruppe von (ziemlich unfähigen) Zauberern ist es gelungen, einen Drachen zu beschwören, der in Ankh Morporkh für einiges Durcheinander und ein paar sehr unschöne Todesfälle sorgt. Ein Scheibenwelt-Krimi vom Feinsten.

62. Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis -- B-
Man soll nichts Schlechtes über Kultbücher sagen, aber meine Meinung ist, dass Per Anhalter durch die Galaxis als Hörspiel wesentlich besser funktioniert.

63. Abigail Padgett: The Dollmaker's Daughters (Die Töchter des Puppenmachers) -- A
Meiner Meinung nach das beste Buch in der Bo-Bradley-Reihe. Zu schade, dass Padgett diese Serie nicht mehr weiterschreibt.

64. Nick Hornby: How To Be Good -- A

65. Christopher Zimmer: Wanderer zwischen den Zeiten -- C+
Eine Geschichte mit Potenzial, leider fehlte bei der Umsetzung die Originalität. Das Buch ist wohl deshalb so schnelll aus meinem Gedächtnis entschwunden.

66. James Lovelock: Das Gaia-Prinzip -- B-
Lovelocks Betrachtung der Erde als Organismus ist interessant, aber ich habe eine Weile gebraucht, um mich durchzukämpfen.

67. F. Paul Wilson & Steven Spruill: Nightkill -- B
Die Geschichte eines Auftragskillers, der durch eine Schussverletzung querschnittgelähmt ist und durch eine neue revolutionäre Behandlungsmethode wieder gehen lernt. Spannend geschrieben, mit einer trotz des nicht eben attrakiven Berufs sympathischen Hauptfigur.

68. Frank Schätzing: Der Schwarm -- B

69. Kage Baker: Mother Aegypt and other Stories -- B
Eine Sammlung von Fantasy-Geschichten. Obwohl mir Bakers Company-Geschichten besser gefallen, ein sehr lesenswertes Buch einer Autorin, die ich nicht oft genug weiterempfehlen kann.

70. Herbert W. Franke: Der Elfenbeinturm -- C
Ein Buch aus Surkamps Phantastischer Bibliothek, angeblich ein Klassiker. In einer nicht sehr attraktiven Zukunft gelingt einer Gruppe von Rebellen die Flucht auf einen fernen Planeten. Ich fürchte, ich habe ein gestörtes Verhältnis zu Klassikern. Wenn das Buch nicht so kurz gewesen wäre, hätte ich es möglicherweise gar nicht zu Ende gelesen.

71. Robert J. Sawyer: Hominids -- A
Sawyer macht auch beim Wiederlesen immer noch Spaß.

72. Douglas Preston: Dinosaurs in the Attic -- B+

73. Sheri S. Tepper: The Fresco -- B+
Außerirdische versuchen mit äußerst "unkonventionellen" Methoden, die Menschheit zu sozialerem Verhalten zu erziehen. Als Botschafterin haben sie sich die Buchhändlerin Benita Alvarez ausgesucht. Originell, gut geschrieben und sehr unterhaltsam. Eine Autorin, die ich mir merken werde.

74. Ryk E. Spoor: Digital Knight -- B-
Vampire und Werwölfe leben unter uns. Eine Detektivgeschichte mit Fantasy-Elementen, etwas episodenhaft, aber für ein Erstlingswerk durchaus annehmbar.

75. Terry Pratchett: Moving Pictures -- B
Auf der Scheibenwelt hat man die Kunst des Filmemachens entdeckt, und man macht sich auf nach Holy Wood, um "Bilder zu bewegen". Nicht ganz auf dem Niveau von Guards! Guards! oder Feet of Clay, aber immer noch sehr guter Pratchett.

76. Lian Hearn: Grass For His Pillow (Der Pfad im Schnee) -- B
Band 2 der Tales of the Otori. Ich fürchte, dieses Buch leidet ein bisschen darunter, der mittlere Teil einer Trilogie zu sein. Es hat mir jedoch immer noch gut genug gefallen, um mir den dritten Teil zu kaufen, wenn er als Taschenbuch erscheint.


Zuletzt aktualisiert am: Montag, 17. Januar 2005

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