Elementarteilchen

Ein Film von Oskar Roehler

Hermann Beyer, Moritz Bleibtreu, Simon Boer, Tigan Ceesay, Martina Gedeck, Corinna Harfouch u. a.

Helgas Meinung

Die Geschichte zweier Halbbrüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine, sehr auf sich selbst bezogen und die Kommunikation mit seiner Umwelt nur auf das absolut Notwendige beschränkend, forscht im Bereich der asexuellen Fortpflanzung des Menschen und bekommt den Nobelpreis dafür. Der andere ist schon von frühester Jugend an sehr triebgesteuert und landet nach einem tragischen Amour fou in der Nervenklinik, wo er verhältnismäßig glücklich lebt.

In diesem Film sind alle Schauspieler vertreten, die in Deutschland Rang und Namen haben. Und natürlich zeigen sie sich von ihrer besten Seite. Schauspielerisch also exzellent.

Wir bekommen einige Szenen zu sehen, die im filmischen Leben wenig alltäglich sind, wie z.B. der Tod der Großmutter und ihre Umbettung.

Auch werden Leute, die sich über die Eso-Szene lustig machen, immer wieder Gründe finden, sich köstlich zu amüsieren.

Dennoch: Irgendwie hat's der Film nicht gebracht. Weder ist der Film eine runde Geschichte, noch zeigt er eine entscheidende Episode im Leben eines Menschen. Eine Botschaft oder eine tiefere Erkenntnis trat auch nicht zutage. Beliebige Ausschnitte aus beliebigen Leben. Ein Film ohne bleibende Wirkung.

Wenn man das Kino verlässt denkt man sich: "Na und?" Eigentlich wäre das genau der Film, den man beim Bügeln gucken möchte. Nur ist das im Kino beim besten Willen nicht drin.

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Zuletzt aktualisiert am: Dienstag, 14. März 2006

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